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KURS ZUR MONASTISCHEN BILDUNG |
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(Mittwoch, den 22. August bis Samstag, den 22. September 2007) “Der Generalabt ... fördert und koordiniert gemeinsame Projekte und Pläne, die die Kräfte einzelner Kommunitäten oder Kongregationenen übersteigen, aber allen oder wenigstens vielen zum Vorteil sind. Ernimmt an ihrer Aufnahme und Ausarbeitung aktiven Anteil, erweckt die Initiative anderer Mitglieder und beschleunigt ihre Ausführugn mit Rat und Tat.” (Zisterzienserleben heute 123b) Wenn man bedenkt, dass der “Abt ... der erste Leiter der spirituellen und intelektuellen Bildung ist ... und da der Abt das nicht selber leisten kann, soll er nicht zögern, die Jungen kompetenten Lehrern anzuvertrauen (ja sogar zu anderen Klöstern des Ordens zu schicken), damit sie eine solide Ausbildung erhalten, die das oberste Gesetz sein muss” (Ratio Institutionis 20 u. 30). Deshalb hat der Generalabt geglaubt, dass es in seinem Kompetenzbereich liegt, das Internationale Kolleg St. Bernhard in Rom zur Verfügung zu stellen, das im Generalatshaus - einem Haus sui juris - untergebracht ist, um diesen Kurs zu verwirklichen, der dazu dienen soll, den Äbten und Äbtissinen, den Klöstern und Kongregationen die Umsetzung des auf der Ratio Institutionis O.Cist., die vom Generalkapitel approbiert worden ist, beruhenden Programms zu ermöglichen. Anmeldung und nützliche Informationen Vorausgehende geschichtliche Anmerkung Papst Innozenz IV., ermächtigte den Abt von Clairvaux mit einer päpstlichen Bulle vom 5. Januar 1245, in Paris ein Theologisches Studienhaus zu errichten “zum Heil und zur Ehre des Zisterzienserordens und zum Schmuck und Ruhm für die gesamte Kirche”. Im Verlauf der Jahre machte das neue Kolleg, das nach dem Heiligen Bernhard benannt wurde, eine bemerkenswerte Fortschritte. Einige päpstliche Privilegien förderten seine Tätigkeit in Beziehung zu, in Paris gelegenen, ähnlichen Kollegien. Das wertvollste Dokument war die Promulgation durch Innozenz IV. am 28. Januar 1254, mit dem er dem Kolleg St. Bernhard zugestand, sich all der Rechte und Privilegien zu erfreuen, die die Dominikaner und die Franziskaner schon für sich erreicht hatten. Dieser Rang wurde den Zisterziensern verliehen, bevor irgendein anderer monastischer Orden, die Cluniazenser eingeschlossen, dies erlangt hätte. Der schon in den anderen Instituten von Paris verwurzelten Gewohnheit folgend, wurde das Kolleg St. Bernhard von einem Rektor geleitet, der sich der vollen Autorität in Fragen sowohl des Studiums als auch der Disziplin erfreute. Das Kolleg wurde vom Abt von Clairvaux, Stephan Lexington, angeregt und wurde von Clairvaux unterhalten, bis die Abtei es 1320, aufgrund des wirtschaftlichen Last, die jenem Kloster auferlegt war, als notwendig erachtete, die Leitung direkt an das Generalkapitel und zum Nutzen des ganzen Ordens abzutreten. Die Bulle “Fulgens sicut stella” Benedikts XII. (1335) war das erste rechtliche Dokument bezüglich akademischer Studien der Zisterzienser und löste eine Welle von Kolleg-Gründungen aus, die noch später andauerte, unterbrochen vom Hundertjährigen Krieg und den Bürger- und Religionskriegen des 16. Jahrhunderts. Die neuen Studienhäuser überdauerten solange, bis die entsprechenden Länder, in denen sie lagen, von den Folgen der Französischen Revolution erreicht wurden: Säkularisation, Entschädigung oder wie es sonst in den verschiedenen Kontexten genannt wurde. Am Ende des 19. Jahrhunderts begann im Zisterzienserorden eine Phase der Restauration, die wir auf folgende Weise zusammenfassen können: eine neue Reihe von Generalkapiteln begann im Jahr 1880 und hat mit jenem vom September 2000 schon die Gesamt-Zahl von 22 erreicht; die Wahl eines Generalabtes als Nachfolger des Abtes von Cîteaux im Jahr 1880; die Schaffung einer Generalkurie in Rom und eines Internationalen Kollegs in ebendiesem Generalatshaus, das ununterbrochen besteht seit 1927, zuerst in der Via Giacomo Medici 3 und nach einem Umzug im Jahr 1950 in der Piazza del Tempio de Diana 14 (s. L. Lekai, I Cistercensi: Ideali e realtà, Padua 1989, S. 102-112; P. Zakar, Historia de la Curia General de la Orden Cisterciense, Rom 1985, 1990, 1994 und 2000). Gelegentlich der fünfzigsten Wiederkehr des Einweihungstages dieses zweiten Sitzes und der Approbation eines Statutes zur Bildung im Zisterzienserorden, wurde ein grundlegender Kurs für die ausbildenden Mönche und Nonnen konzipiert, aber ebenso auch für andere Mönche und Nonnen, soweit die Kapazität des Kollegs es erlaubt, sie aufzunehmen. Das Programm ist - wie Sie sehen können - so gedacht, dass es der Reflexion über die monastischen Identität unseres Ordens dienen soll und die Ausbildenden es weitergeben können an die Kandidaten ihrer Klöster während deren Einführung-Zeit.
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